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Der Warnstoff:
Als Warnstoff wurde dem Zyklon B Bromessigsäuremethylesther
beigemischt.
Zyklon B ohne Warnstoff wurde nur zur Entwesung
von Lebensmitteln und anderen anfälligen Materialien verwendet.
1943 bestellte Obersturmführer der SS Kurt
Gerstein, Zyklon B ohne Warnstoff. Dieses wurde unter Ausschluss
der üblichen Lieferfirmen Testa und Heli direkt von der Degesch
nach Auschwitz und Sachsenhausen geliefert. Durch Zyklon B ohne
Warnstoff sollten die Opfer möglichst lange im unklaren über
ihr Schicksal gelassen werden. Laut Aussagen vor Gericht nach 1945
ließ sich feststellen, das 1943 590 kg und 1944 1158 kg Zyklon
B ohne Warnstoff nach Auschwitz geliefert wurde.
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Die Dosen ohne Warnstoff erhielten einen Stempel
auf dem Etikett.

Etikett einer 500 g Dose aus Auschwitz. Links
der Aufdruck: "Vorsicht, ohne Warnstof!f"
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