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Testa:
Die Firma "Tesch und Stabenow, Internationale
Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung m.b.h., Hamburg"
(kurz: "Testa"), war eine Vertriebsfirma an der die Degesch
die Mehrheit der Anteile hielt. Ihr Büro befand sich im Messberghof
Hamburg, einem roten Backsteinbau zwischen Bahnhof und Hafen. Die
Testa war zuständig für die Belieferung von Zyklon B in
nördlich und östlich der Elbe (Linie Kuxhaven über
Öbisfelde bis Plauen) gelegene Gebiete. Damit war sie für
fast sämtliche Lieferungen an KZ's verantwortlich, insbesondere
für die Belieferung des KZ's Auschwitz.
Zusätzlich lieferte Testa aber auch alles Zubehör, einschließlich
Gasmasken und Filtereinsätze.
Die Testa wurde 1924 gegründet. Firmenchef war Dr. Bruno Tesch.
Am 30.3. 1945 wurde das Büro der Testa durch einen Bombenangriff
zerstört.
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Nach 1945 bestand die Testa fort. Schon 1947 hatte
sich eine Schädlingsbekämpfungsfirma namens "Technische
Entwesungsstation" ins Handelsregister eintragen lassen, Kürzel
wiederum Testa. Die Degesch bedankte sich bei dem von der britischen
Militärregierung beauftragten Abwickler, daß der Neuaufbau
der Tesch & Stabenow-Nachfolgefirma "unter Wahrung so vieler
materieller und ideeller Werte gelungen" sei.
Quelle: © DER SPIEGEL 11/1999
Die "neue Testa" fusionierte 1979
unter finanzieller Beteiligung der Degesch mit der "Heli".
Zyklon-B-Etikett mit "Testa"-Schriftzug
aus dem Deutschen Historischen Museum Berlin (Foto: H. Beisitzer)
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