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Damals:
Die "Deutsche Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung
m.b.H." (Degesch) war eine der führenden Firmen auf dem
Gebiete der Schädlingsbekämpfung und hatte als alleinige
Vertriebsfirma von Zyklon B während des Krieges eine Monopolstellung
inne.
Gesellschafter der Degesch waren die Degussa mit 42.5%, die frühere
IG-Farben-Industrie mit 42.5% und die Th. Goldschmidt AG in Essen
mit 15% Anteilen an dem Stammkapital.
Die Degesch war eine Vertriebsgesellschaft. Sie besaß zwar
Maschinen und Patente, ihre Produkte aber wurden von anderen Firmen
hergestellt. So wurde das Zyklon B für die Degesch von den
"Dessauer Werken für Zucker und Chemische Industrie"
und den "Kaliwerke AG" in Kolin (CR) fabriziert.
Für den Verkauf ihrer Produkte bediente sich
die Degesch zweier Hauptvertretungen, der Firmen Testa und Heli.
Diese beiden Firmen kauften die Mittel von der Degesch und rechneten
mit ihr ab.
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Heute:
Die Detia Degesch GmbH hat sich spezialisiert
auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Schädlingsbekämpfungsmitteln
im Vorratsschutz und im Haushaltsinsektizidbereich und verfügt
über ein Angebot von intelligenten Lösungen.
Weltweit produzierend in fünf Betriebsstätten (Chile,
Mexiko, Südafrika, USA, BRD) und exportierend in mehr als 120
Länder.
(Quelle:
Homepage Detia Degesch GmbH)
Homepage
der Degesch-Nachfolger

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