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Anwendung zur Vergasung von Menschen:
Zyklon B wurde als Schädlingsbekämpfungsmittel
hergestellt.
Von 1941 bis 1945 wurde es allerdings zweckentfremdet und von den
Nationalsozialisten zur Ermordung hunderttausender Menschen in den
Konzentrationslagern mißbraucht.
Der Einsatz von Zyklon B zur betriebsmäßigen
Tötung von Menschen wurde erstmals im Herbst 1941 in Auschwitz
getestet. Dazu wurde der Block 13 mit Baustoffen und Erde abgedichtet.
Der von Rudolf Höss angegebene Termin der Erstanwendung vor
Gericht (3.9. 1941) ist historisch umstritten. Fest steht, daß
die ersten Opfer des Massenmordes 600 sowjetische Kriegsgefangene,
sowie ca. 270 andere Häftlinge waren.
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Vermutlich war es Karl Fritzsch, erster Schuzthaftlagerführer
von Ausschwitz, der auf die Idee des Einsatzes von Zyklon B kam
und die Gefangenen in die Kellerräume treiben ließ.
"Durch Gasmasken geschützt, begaben sich Fritzsch und
ein paar seiner Helfershelfer dann in die dicht gefüllten Räume,
um dort Zyklon-B-Kristalle auzuschütten."
(Quelle: P. Przybylski, "Täter neben
Hitler" Panorama-Verlag)
Danach wurde es in den KZ's Auschwitz, Majdanek,
Sachsenhausen, Ravensbrück, Stutthof, Mauthausen und Neuengamme
zur Ermordung von Menschen benutzt.
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