Zyklon B als Kampfgas

Im ersten Weltkrieg verwendete Frankreich Blausäure als Kampfstoff, wofür diese aber nicht geeignet war. Denn da es leichter ist als Luft, verflüchtigt sich es sehr schnell und erzielt keine Wirkung. Deshalb wurde es nur kurzzeitig als Waffe im Krieg verwendet.

Auch Hitler ließ Zyklon B für die Kriegsanwendung testen. Die Versuche wurden jedoch ebenfalls wegen ungenügender Wirkung im freien Gelände eingestellt.

 

 

Dr. Peters berichtete über die Wehrmachtsforschungen: "Blausäure sollte als Kampfgas ausprobiert werden. Bei den Lieferungen handelte es sich jeweils um 3 kg-Büchsen. Diese waren aber nicht mit Zyklon, d.h. mit Trägermaterial plus Blausäure, sondern nur mit flüssiger Blausäure plus Stabilisator gefüllt. Sie wurden von einer "Muna" (Munitionsanstalt) in der Nähe von Dessau abgeholt... Die Versuche mit Blausäure als Kampfstoff erfolgten gegen den fachmännische Rat der Degesch, die von vornherein die Eignung von Blausäure zu Kampfzwecken verneint hatte."